Prof. Vermögensmanagement

Sicher und renditestark anlegen. Profitieren Sie von unserer 30-jährigen Erfahrung an den Kapitalmärkten.
mehr erfahren

Vermögensaufbau

Sparen Sie jetzt clever Geld für Ihre Kinder, Ihre Enkel oder Ihre Rente.
mehr erfahren

News zum Kapitalmarkt

Der monatliche Kapitalmarktausblick der Rausch-Finanz GmbH.
mehr erfahren

Wer langfristig denkt gewinnt

„Geld muss langfristig anlegt werden“ hört man von so ziemlich jedem Experten der, sich mit Kapitalanlagen auseinandersetzt. Auch wir können diesen Ansatz nur unterschreiben. Die meisten Privatanleger denken beim langfristigen Anlegen aber eher an 5 bis 10 Jahre. Wirklich langfristiges Investieren geht aber erst ab 20 Jahren los. Warum ist das so?

Weil die Kapitalmärkte auch längere Phasen ohne echte Zugewinne haben!

Als Beispiel soll uns hier der DAX dienen. Zwischen den Jahren 2000 und 2013 gab es praktisch keine nachhaltigen Kursgewinne, sondern nur eine sehr ausgeprägte Seitwärtsbewegung. Wer in diesen Phasen aufgibt, verpasst das Beste.

Was langfristig aus 100.000 € wurden

Der Zinseszinseffekt macht den Unterschied

Schon Albert Einstein soll die exponentielle Steigerung des Zinseszins-Effekts als „Achtes Weltwunder“ bezeichnet haben.

Der Zinseszins-Effekt bedeutet, dass jährliche Erträge wie Zinsen und Dividenden nicht an die Anleger ausgeschüttet werden, sondern sofort wieder reinvestiert werden. Auf diese einbehaltenen Gewinne bekommt man in den Folgejahren zusätzliche Zinsen und Dividenden. So erhöhen sich jedes Jahr die Erträge, ohne das neues Geld investiert wurde. Wirklich spürbar wird der Zinseszins aber erst nach 10 Jahren, da sich der Effekt erst langsam aufbaut.

ZeithorizontKapital
Investition100.000,00 €
Nach 10 Jahren162.889,46 €
Nach 20 Jahren265.329,77 €
Nach 30 Jahren432.194,24 €

5% Rendite p.a.

Investmentfonds sind die ideale Anlageform

Fonds sind für viele Investoren die ideale Form um Geld anzulegen. Investmentfonds steuern ihre Chancen und Risiken indem sie ihr Vermögen in viele unterschiedliche Aktien, Branchen oder Länder investieren. Die meisten Fonds halten in der Regel weit über 100 verschiedene Einzeltitel und erreichen damit eine breite Streuung des Vermögens, die gleichzeitig das Risiko für den Anleger senkt. Zeitgleich steigen die Renditechancen, da viele verschiedene Einzeltitel auch die Chancen auf Kursgewinne erhöhen.

Wir präferieren Fonds, die in liquide Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen investieren, da diese in der Regel sehr transparent sind und jederzeit gekauft oder verkauft werden können. Das investierte Kapital in diese Fonds wird als Sondervermögen eingestuft und ist damit vor Insolvenzen von Banken oder Fondgesellschaften geschützt. Investmentfonds kombinieren somit gute Renditechancen und eine hohe Sicherheit für das angelegte Kapital.

Aktive Fonds vs. Passive Fonds

Seit einiger Zeit finden vor allem passive Fonds, sogenannte ETFs (Exchange Traded Funds), immer mehr Anhänger. Diese Fonds haben keinen Fondsmanager und bilden in der Regel einen Index ab, wie zum Beispiel den DAX. Diese Fonds sind im Vergleich zu ihren aktiven Pendants deutlich kostengünstiger. Passive Fonds haben jährliche Kosten von ca. 0,3%, je nachdem welchen Index oder Markt die Fonds abbilden. Aktive Fonds sind deutlich teurer und kosten in der Regel zwischen 1,5%-2% p.a.. Diesen Kostenvorteil können die meisten aktiven Fonds nicht wettmachen und das führt dazu, dass passive Fonds insgesamt höhere Renditen erzielen.

„Sind passive Fonds damit das Allheilmittel gegen die Nullzinspolitik, für leidgeprüfte Anleger des „neuen Marktes“ oder der Finanzkrise? „

Für uns lautet die Antwort: „Nein“.

Es stimmt, die meisten aktiven Fonds können ihren Vergleichsindex auf lange Sicht nicht schlagen und weisen damit eine Minderrendite auf. Doch wie in jeder Branche gibt es auch bei den aktiven Fonds Qualitätsunterschiede. In jedem Markt gibt es eine kleine Anzahl von Topmanagern die nicht nur ihre jeweilige Benchmark schlagen, sondern auch in Krisenzeiten durch gutes Management einen echten Mehrwert für Anleger bieten. Diese Top-Fonds sind für viele Privatanleger schwer zu identifizieren, können aber für die meisten Depots wahre Wunder bewirken.

Ein weiterer Punkt gegen passive Fonds sind die zugrundeliegenden Indizes, wie z. B. DAX oder EURO STOXX50. Wenn man sich in den letzten Jahren mit einzelnen Ländern oder Währungsunionen beschäftigt hat, musste man feststellen, dass nicht jeder Aktienmarkt trotz gutem Börsenumfeld gut gelaufen ist. Als Negativbeispiel nehmen wir den EURO STOXX50, welcher die 50 größten Unternehmen der Eurozone nach Marktkapitalisierung darstellt.

EURO STOXX 50 (PR)

Anders als der DAX konnte sich der EURO STOXX50 nie ganz von den schweren Krisen in den letzten 20 Jahren erholen und dem Anleger somit auch keine Rendite bescheren. Andere Aktienmärkte sind in den letzten 20 Jahren wesentlich besser gelaufen, allen voran die Aktienmärkte in den USA.

„Langfristiges Anlegen lohnt sich, ich muss aber auch in die richtigen Märkte investieren.“

Auch eine niedrigere Kostenbasis hat dem Anleger in diesem Fall nichts gebracht, im Gegenteil, der überwältigende Teil der aktiven Fondsmanager, die sich auf die Eurozone konzentrieren, konnten wesentlich bessere Resultate erzielen. Der Grundgedanke von passiven Fonds ist das investieren in einen (Aktien) Markt mit einem langen Zeithorizont. Eine lange Laufzeit und geringe Kosten sollen für gute Renditen sorgen. Auch der Zeitpunkt der Investition wird bei ETFs völlig außer Acht gelassen, da es der Markt auf lange Sicht schon richten wird. Es ist aber ein Unterschied, ob ich zu Börsenhöchstkurse kaufe oder nach einer 20%igen Korrektur.

Fazit: Für eine erfolgreiche Geldanlage bevorzugen wir einen guten Mix aus passiven Fonds und den besten aktiven Fondsmanagern. Unsere Gesamtkosten im Depot sind durch die Beimischung von ETFs geringer und ihre aktiven Pendants sorgen mir ihren unterschiedlichen Strategien für mehr Diversität in unserem Depot. Gerade in Krisenzeiten können Fondsmanager einen positiven Unterschied machen, da sie nicht blind dem Markt folgen.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.

Grundlage für die Berechnung der Volatilität:
Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.
* bei diesem Produkt handelt es sich um ein Musterportfolio

Externe Quellen: Kategorie-Durchschnitte: monatl. Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank; Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatl. Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute; Inflation: monatl. Zahlen des Statistischen Bundesamts; Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London

Weitere wichtige Hinweise:
Diese Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.